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Im April 2012 veröffentlichte Alexander Paul Blake sein schwarzmetallisches Solodebüt “Die Rückkehr ins Goldene Zeitalter” unter eigenem Namen – schon im April 2013 meldet er sich mit dem Nachfolger zurück. Dieser erscheint dann überraschenderweise unter dem Projektnamen Aethernaeum. Wie kommt es dazu?” Ich wollte erreichen, dass die Musik mehr für sich stehend wahrgenommen wird und sich die Aufmerksamkeit nicht so stark auf mich als Person richtet”, erklärt Blake seine Beweggründe.” Außerdem waren am neuen Album mehrere kreative Geister beteiligt. “So ging der Berliner Tausendsassa direkt nach dem Debüt diesen ungewöhnlichen Schritt und drückt nun auch namentlich aus, welche beiden Säulen das Aethernaeum-Konzept bilden, denn es handelt sich um eine Wortneuschöpfung aus Athenäum (einer literarischen Zeitschrift der Romantik) und Äther. “Der Name vereint den Bezug auf die Epoche der Romantik und generell Spiritualität”, so der Musiker. “Für mich symbolisiert er Sehnsucht nach Transzendenz, Nähe zur Natur, Bezug auf Mythen und die Betonung von Leidenschaft und Individualität.”

Musikalisch dagegen soll die Marschroute des Vorgängers fortgeführt werden. Sprich: Es gibt naturmystischen Folk Black Metal, der sowohl harsche Momente der Raserei als auch stille Ambient- und Folklore-Passagen und epische, erhabene Parts vereint. Die diesmal noch längeren Stücke dauern nicht selten über zehn Minuten und es wird viel Wert auf Atmosphäre gelegt. Sogar Geige und Cello kommen zu Einsatz. Deutlich druckvoller als das bewusst spartanisch und schroff gehaltene Debüt prescht der von Blake wieder selbst produzierte neue Longplayer aus den Boxen. Angesprochen fühlen dürfen sich Hörer von naturverbundenem Black Metal à la Wolves In The Throne Room, Burzum oder frühen In The Woods… ebenso wie Freunde von Agalloch, Vintersorg oder Moonsorrow.

Zudem soll es Aethernaeum künftig auch live geben, die Premiere auf dem WGT 2013 ist bereits beschlossene Sache. Für die Limited Edition sind überdies ganz besondere Gimmicks in Planung. Lasst euch überraschen!

Aethernaeum1

Line-up:
Alexander Paul Blake – Voice, Bass, Guitar, Keyboards, Songwriting
Marco Eckstein – Guitar
Motte – Guitar
Markus Freitag – Cello
Hendrik Wodynski – Drums